
Der Inka Experience Trail – mehr als eine Alternative zum klassischen Inka Trail
Machu Picchu zu erreichen ist für viele Reisende ein Lebenstraum. Doch wie man dorthin gelangt, prägt das Erlebnis entscheidend. Der klassische 4-tägige Inka Trail ist oft lange im Voraus ausgebucht und viele Alternativen, allen voran der Salkantay Trail, sind zwar schön, mittlerweile aber auch überlaufen. Deshalb konnten diese uns als echte Alternative zum Inka Trail nie ganz überzeugen, da es keine historischen Inka Routen mit kulturellem Erbe sind. Genau aus diesem Anspruch heraus haben wir den Inka Experience Trail entwickelt: eine Route für Reisende, die mehr suchen als nur eine Ersatzlösung.
Entstanden ist ein Trek, der Ruhe, authentische Inka-Geschichte, spektakuläre Landschaften und einen durchdachten Komfort vereint – und am Ende dennoch über legendäre Pfade direkt nach Machu Picchu führt.
Was macht den Inka Experience Trail aus?

Der zentrale Unterschied zu anderen Alternativen liegt in der Authentizität, Exklusivität und Komfort. Auf den ersten beiden Tagen wandern wir fernab jeglicher Touristenströme und auf dem originalen Inka Wegenetz vorbei an einem wunderschönen Wasserfall, besichtigen eine schöne Inkaruine und genießen am Intipunku (dem Sonnentor) einen unvergesslichen Ausblick auf die weißen Riesen der Andenkordillere und das Heilige Tal der Inka.
Unsere einzige Zeltübernachtung findet in einem spektakulär gelegenen Camp statt, wo Sie außerdem in den Genuss der Kochkünste unserer erfahrenen Inka-Trail-Köche kommen.
Die Etappe endet in Ollantaytambo, einem charmanten Ort mit besonderer Atmosphäre, erfüllt von der Vorfreude zahlreicher Wanderer. Von dort fahren wir mit dem Zug zum Kilometer 104, wo wir unsere Route auf dem legendären 2-tägigen Inka Trail fortführen, bis wir schließlich das Sonnentor mit seinem atemberaubenden Blick auf den Machu Picchu erreichen.
Ein zusätzliches Plus ist der Besuch der spektakulären Salzterrassen von Maras vor Beginn der Wanderung, womit ein weiterer Aspekt der Inka-Kultur eingebunden ist.
Komfort auf dem Trail – der entscheidende Unterschied


Der Inka Experience Trail richtet sich an Reisende, die Natur und Bewegung schätzen, dabei aber bewusst auf übermäßige Entbehrung verzichten möchten.
Im Vergleich zum klassischen Inka Trail reduziert sich die Anzahl der Zeltübernachtungen auf eine einzige Nacht – und diese findet in einem besonders schön gelegenen, ruhigen und sehr gepflegten Camp statt, ohne andere Gruppen vor Ort. Das Camp ist zudem mit guten sanitären Anlagen (für lokale Verhältnisse!) ausgestattet und für einen guten Schlaf im Zelt sorgen unsere 10 cm dicken Matratzen.
Auf den ersten beiden Wandertagen wird das Gepäck von Mulis getragen. Gäste selbst wandern lediglich mit dem allernötigsten. Wer aufgrund der Höhe unsicher ist, kann sich auch einen Muli reservieren, um sich bei Bedarf einige Etappen tragen zu lassen.
Ergänzt wird dies durch eine Übernachtung in Ollantaytambo, einem Ort mit besonderem Flair und einer großen Auswahl an schönen Restaurants und Bars und dem Komfort eines netten Hotels mit heißer Dusche nach einem sehr anstrengenden Wandertag.
Diese Kombination aus Trekking und Komfort macht den Inka Experience Trail für viele nicht nur angenehmer, sondern insgesamt ausgewogener.
Die Highlights des Inka Experience Trails:
Ingo Nösse – Geschäftsführer von Papaya Tours über den Inka Trail

„Ich bin über die letzten Jahre alle existierenden Wanderoptionen mit dem Ziel Machu Picchu abgelaufen, bis wir jetzt mit unserem Inka Experience Trail nicht nur eine würdige Alternative zum originalen Inka Trail gefunden haben, sondern eine Tour mit Alleinstellungsmerkmal.
Alle Wanderungen (Salkantay, Lares, etc.) waren für sich genommen sehr schön aber können aus meiner Perspektive nicht mit dem Inka Trail konkurrieren, sowohl landschaftlich als auch des fehlenden Inkabezugs und der Tatsache, dass sie alle nicht direkt am Machu Picchu ankommen.
Unsere Kombination aus unbekannten, aber echten Inkapfaden und einer Tageswanderung auf dem legendären Inka Trail mit Ankunft in Machu Picchu hat mich persönlich das erst Mal wieder richtig begeistert. Zudem bin ich kein großer Freund von Zeltübernachtungen und weiß ein wenig Komfort sehr zu schätzen. Der Inka Trail bleibt trotzdem auch weiterhin meine erste Wahl.“
Routenübersicht & Höhenprofil

Reisen, auf denen Sie den Inka Experience Trail erleben
Unsere Peru-Reisen mit dem exklusiven Inka Experience Trail im Überblick.
Die wichtigsten Trails im Schnellvergleich
| Kategorien | Inka Trail | Inka Experience Trail | Salkantay Trail |
|---|---|---|---|
| Attraktionen auf der Route | Machu Picchu, Intipunku, Winaywayña, Inka-Ruinen | Machu Picchu, Intipunku, Winaywayña, Inka-Ruinen | Machu Picchu, Intipunku, Winaywayña, Inka-Ruinen |
| Übernachtungen | 3x Zelt, 1x Hotel | 1x Zelt, 3x Hotel | verschiedene Optionen |
| Höhe der Übernachtungen | 2.680 m–2.450 m | 2.800 m–2.450 m | 3.900 m–2.400 m |
| Besucherandrang | Hoch (limitiert) | Ersten 2 Tage ohne, dann so hoch wie beim Inka Trail | Sehr hoch (nicht limitiert) |
| Tagesetappen | Tag 1: 10 km, 5-6 Std. Tag 2: 12 km, 7-8 Std. Tag 3: 16 km, 6-9 Std. Tag 4: 6 km, 2 Std. | Tag 1: 10 km, 4-5 Std. Tag 2: 12 km, 6-7 Std. Tag 3: 16 km, 6-7 Std. Tag 4: 6 km, 2-3 Std. | Tag 1: 12 km, 6-7 Std. Tag 2: 16 km, 7-9 Std. Tag 3: 20 km, 7-9 Std. Tag 4: 12 km, 6-7 Std. |
| Pässe | 1 Pass (Dead Woman's Pass), 4.215 m | Keine extremen Pässe | 2 Pässe (Salkantay-Pass 4.600 m, Anden-Pass 4.200 m) |
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